Börsentipps: Die besten Tipps für Einsteiger an der Börse!

Das Thema der Finanzanlagen ist, gerade in Bezug auf eine mögliche Altersvorsorge in aller Munde und fügt letztlich immer wieder zum Thema Börse und Börsentipps. Gerade als Neuling wird man immer wieder mit Begriffen konfrontiert, die einem weder geläufig sind, noch verständlich erscheinen. Gerade bei den vorbenannten Börsentipps verlieren sich Anfänger nicht selten in der Unverständlichkeit der Fachterminologie und verlieren aus diesem Grunde genau so schnell die Lust an der Materie.

Wir möchten dir in diesem kleinen Ratgeber etwas Klarheit verschaffen und dich in die Welt der Börsentipps einführen. Denn nicht jeder Börsentipp führt zu finanzieller Unabhängigkeit, ganz im Gegenteil, viele Tipps im Finanzbereich können einen am Ende teuer zu stehen kommen.

Nur weil jemand Seriosität ausstrahlt heiß dies noch lange nicht, dass seine Empfehlungen hinsichtlich einer Investitionsmöglichkeit an der Börse auch tatsächlich seriös ist. Gerade als Kleinanleger ist man häufig „ratlos“ wie genau und vor allem in welche Werte man investieren soll und kann. Daher ist man froh über jeden Tipp und setzt dann unvermittelt auf das falsche Pferd. Daher haben wir dir die häufigsten Kategorien von Tipps zusammengestellt, bei denen Vorsicht geboten sein sollte.

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Die Tipps

Wer sich mit dem Gedanken trägt an der Börse zu investieren, der wird über kurz oder lang auch auf die Börsentipps von vermeintlichen Experten stoßen. Diese Tipps versprechen in der Mehrzahl den sofortigen finanziellen Erfolg und ein sorgenloses Leben. Wer aber genauer über diese Tipps nachdenkt, der wird sehr schnell merken, dass diese wohl nicht wirklich realistisch sein können.

Nichts desto trotz haben wir die fünf geläufigsten Tipps für dich zusammen gefasst, die mit Sicherheit nicht den gewünschten beziehungsweise erhofften Erfolg bringen werden. Denn diese sind in etwa so gewinnsicher als würdest du online Slots spielen und hoffen damit zum Millionär werden zu können.

„Der todsichere Tipp“

Wer kennt es nicht, man sitzt im Bekanntenkreis und jemand erzählt, dass sein Bank- oder Finanzberater ihm einen „todsicheren“ Tipp gegeben habe. Dies ist oft mit der nachdrücklichen Bemerkung versehen sich diese Chance auf keinen Fall entgehen zu lassen, denn wenn der Zug erstmal abgefahren sei, dann gebe es auch keinen Chance mehr zuzusteigen. Hier sollten bei dir schon sämtliche Alarmglocken läuten und es muss klar sein, dass deinem Gegenüber mit Sicherheit alles wichtig ist, aber nicht du und auch nicht der Erfolg deiner finanziellen Investition. Hier ist eines geboten: Vorsicht!

In den meisten Fällen geht es bei diesen „todsicheren“ Tipps um Aktien mit einem aktuellen Kurswert von wenigen Cent. Ausgegeben ist die Aktie von einer Firma dessen Namen noch nie jemand gehört hat und auch in Zukunft wird wohl eher niemand von dieser Firma hören. Die Intension dahinter ist relativ einfach, nämlich dass diese Aktie auf wenige Euro steigt und man durch den tiefen Einstiegskurs einen riesigen Gewinn realisiert und ab da an finanziell unabhängig ist.

Die Wahrscheinlichkeit eines solchen „Volltreffers“ dürfte jedoch nahe Null stehen. Wenn du einen solchen Tipp bekommst, dann führe dir folgende Überlegung vor Augen und bewerte selbst, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Aktie dir die finanzielle Unabhängigkeit bringen kann: Weltweit sind unzählige Investoren, Anleger und Börsenexperten unterwegs.

Nicht nur im privaten Bereich, wie es bei dir sehr wahrscheinlich der Fall ist, sondern wahre Experten, die sich tagein tagaus nur mit diesem Thema beschäftigen und nach Werten suchen, die extreme Kurssteigerungen realisieren könnten. Wie realistisch ist es also, dass gerade dein Tipp, also die dir empfohlene Aktie diese ist, die noch kein Investor weltweit gefunden hat und die beinahe risikolos ein riesiges Entwicklungspotential bietet?

Diesem System liegt immer nur ein Ziel zugrunde. Auch der dir angeblich wohlgesonnene Tippgeber weiß dies und hat nur ein einzige Ziel. Er hofft, dass möglichst viele Personen seiner Empfehlung folgen, damit er dann auf einem Hohen Kursniveau aussteigen kann und erhebliche Gewinne realisieren kann. Was dann mit der Aktie passiert sollte jedem klar sein, sie verschwindet in der Bedeutungslosigkeit und Kursgewinne können mit dieser Aktie nicht realisiert werden. Im schlimmsten Fall ist dein Geld weg. Also: Finger weg von todsicheren Tipps!

„Die Aktie hat noch Potenzial“

Auch diese Empfehlung ist weit verbreitet und sollte mit äußerster Vorsicht genossen werden. Er ist oft innerhalb eines Gesprächs ganz lapidar irgendwo „versteckt“ und dient nur dazu, dass der Anleger bei einem sehr hohen Kursniveau noch in einen Wert einsteigt, um vielleicht selbst dann Gewinne zu realisieren, die natürlich dann von deinem Invest und dem der anderen Kleinanleger extrem profitieren oder um ein Papier weiter auf sehr hohem Niveau am Leben zu erhalten. In jedem Fall geht es dem Tippgeber wiederum nicht um deinen finanzielle Unabhängigkeit, sondern um das Füllen seines eigenen Geldbeutels.

Auch bei dieser Empfehlung, die in den meisten Fällen wohl sinngemäß lauten wird: Die Aktie hat noch Potential, bisher ist das Papier von den meisten Anlegern ignoriert worden. Hier ist kaum jemand investiert, nutzen Sie ihre Chance“. Was hinter diesem Tipp steht ist relativ einfach und dies solltest du dir auch immer vor Augen führen, wenn ein solcher Tipp an dich herangetragen werden sollte.

Mit dieser Empfehlung wird zunächst suggeriert, dass bei diesem Papier noch erhebliches Potential vorhanden ist und es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis die Kurse explodieren. Am besten möge man sofort einsteigen, denn wenn es erstmal alle tun hat man extrem hohe Gewinne verschenkt.

Aber wie sollen die Kurse, die ja augenscheinlich bereits sehr hoch sind, in diese Höhe gekommen sein, wenn nicht durch viele Anleger? Denn eines gilt bis in alle Ewigkeit an der Börse. Die Nachfrage bestimmt den Preis. Also ist eines sicher, wenn der Wert einer Aktie bereits hoch ist und dieser Kursgewinn bereits am Zenit steht, dann werden viele Investoren die Aktie sehr bald abstoßen, um Gewinne zu realisieren.

So ist aber auch klar, dass das Risiko der Aktie erheblich zunimmt. Steigt jetzt der unerfahrene Kleinanleger auf Grundlage des Tipps ein, dann zahlt der Kleinanleger am Ende die Zeche, denn nach dem Ausstieg der institutionellen Anleger wird die Aktie erhebliche Kursverluste erleiden. Bis sich diese wieder erholt hat kann es sehr lange Dauern. Also auch hier gilt, Finger weg von solchen Papieren.

„Barreserven müssen investiert werden“

Auch diese Redensart findet man immer wieder, beziehungsweise Anlegern berichten immer wieder von solchen Begebenheiten in der Anlageberatung. Egal wieviel Barreserven jemand vorhält, ein Invest richtet sich nicht nach der Höhe der vorgehaltenen Reserve. Dies würde im Umkehrschluss nämlich auch bedeuten, dass du investieren musst, wenn du ein gewisses Volumen an Barbeständen aufgebaut hast. Dem ist nicht so!

Deshalb gilt: Wenn Barreserven vorgehalten werden, um diese in Aktien zu investieren, dann beobachte den Markt. Es gilt Gelegenheiten zu finden, welche einen Einstieg in ein bestimmte Papier als lohnenswert erscheinen lassen. Eine Investition, die getätigt wird, nur damit die Barreserven investiert sind kann sich nicht lohnen. Denn wenn man ohne Überlegung und Analyse einsteigt, dann bedeutet dies nur, dass man unter Umständen zu sehr hohen Kursen einsteigt und und Chancen vergibt statt sie zu nutzen.

Kursschwankungen nutzen

Kursschwankungen sind ein großes Thema beim Aktienhandel und sie werden gerne genutzt, um Anleger zum Einstieg in ein bestimmte Papier zu bewegen. Hier wird auch gerne die englische Version des Spruches genutzt, „you have to buy on dips“ was nichts anderes mein, als kaufe, wenn die Aktie kleine Rücksetzer hat. In englischer Sprache wirkt dies immer sehr professionell und könnte einen durchaus dazu verleiten diesem Ratschlag zu folgen.

Aber es ist wie bereits in den vorgenannten Fällen Vorsicht geboten und dies aus folgendem Grund: Die erste und immer währende Frage bei jedem Tipp und so auch bei diesem muss sein, was passiert wenn ich das tue? Wer profitiert von meinen Einstieg? Ich selbst oder doch Andere? Wenn der Kurs einer Aktie beginnt zu fallen, dann bringt der Invest in ein fallendes Papier zunächst nur einer Gruppe etwas, nämlich den Personen, die Bereits investiert sind. Durch den Einstieg kann der weitere Kursverfall der Aktie aufgehalten werden, sodass sich deren Wert stabilisiert.

Zuletzt nutzt es aber großen Anlegern, wie etwa Banken, die in das entsprechende Papier sehr groß oder gar zu groß investiert sind. Genau von diesen Investoren wird dann auch oftmals der Tipp lanciert, da sich hierdurch die Möglichkeit ergibt, den Kurstrend zu stoppen, vielleicht auch nur kurzfristig, aber man kann in diesem Moment dann die zu große Position verkleinern, ohne dem Abwärtstrend durch den relativ großen Verkauf der eigenen Position zu verschärfen.

So wird der Tipp zum Einstieg gerne mit Chartanalyse und Diagrammen belegt, womit natürlich auch eine große Professionalität vermittelt werden soll und der Kunde den gegebenen Tipp überhaupt nicht mehr in Zweifel zieh kann. In diesem Moment ist es ganz wichtig, dass man sich nicht blenden lässt. Man muss immer die Logik hinter dem noch so tollen Tipp abklopfen und sich immer fragen, wer davon profitiert wenn man einsteigt.

Ein Rücksetzer im Kurs eines Papiers ist nur dann ein lohnender Einstiegspunkt, wenn es einen stabilen und offensichtlichen Aufwärtstrend bei dieser Aktie geben sollte. Dann ist ein Invest in dieses Papier als sinnvoll anzusehen, da mit dem Rücksetzer zu einem günstigen Einstieg noch die Möglichkeit besteht an einem Trend teilzuhaben und tatsächlich Gewinne zu realisieren. Ist dies nicht der Fall gilt, Finger weg von dem Tipp und der Aktie!

Aktien sind zur Zeit sehr billig

Auch bei diesem Tipp ist, wie bei den anderen bereits vorgestellten Tipps auch, höchste Vorsicht geboten. Die Aussagen der Experten, dass Aktien zur Zeit sehr billig sind, trifft man immer wieder und dies ganz unabhängig von der aktuellen Marktlage. Egal ob der Markt gerade eine riesige Kursentwicklung nach oben genommen hat oder ob es gerade im freien Fall nach unten ging. Das wohl berühmteste Argument in diesem Zusammenhang ist wohl dies, die Kurse sind zur Zeit total unterbewertet.

Wie überkommen solche Thesen zustande und wie kannst du sie einordnen und bewerten? Zunächst gilt es wie in jedem Bereich die Zahlen zu Überprüfen. Die Gewinne der Unternehmen sind im Netzt oder auch in der Handelsplattform unter den Fundamentaldaten ersichtlich. Somit kann der interessierte Anleger auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie ausrechnen und mit den Werten der vergangenen Jahre vergleichen. Somit sieht man auch, ob eine Aktie nun tatsächlich billig ist oder sich über die vergangenen Jahre hinweg kontinuierlich fortentwickelt hat. So kommt man schnell darauf, dass sich eine Aktie beispielsweise um das 32fache entwickelt hat. Die Frage was an diesem Papier billig sein soll ist wohl sehr leicht zu beantworten: Nichts!

Dem Tipp der Experten liegt dabei folgende Rechenvariation des Kurs-Gewinn-Verhältnisses zugrunde. Die Experten legen ihrer Berechnung dabei nicht die Gewinne der Unternehmen in den vergangenen Jahren zu gründe, sondern nehmen die prognostizierten Gewinne des nächsten Jahres oder die des übernächsten Jahres.

Dies ist nicht nur absolut nicht nachvollziehbar, sondern beinhaltet auch immer eine gewisse „Unseriosität“ bei der immer sofort Vorsicht geboten sein sollte. Denn auch hier zahlt nur einer die Zeche und das ist der Kleinanleger. Aus diesem Grund sollte vor dem Kauf eines Wertes immer genau analysiert werden, ob die Versprechen auch zutreffend sein können und es gilt die vier wichtigsten Börsenregeln zu beachten.

Die vier wichtigsten Börsenregeln

Aus den bereits geschilderten Gründen ist es, gerade auch für Neulinge an der Börse sehr wichtig sich einen Überblick zu verschaffen und dabei immer nach einem gewissen Schema vorzugehen, denn dies gibt Sicherheit. Diese Regeln dienen auch dazu, gute und für sich selbst nachvollziehbare Anlageentscheidungen zu treffen, welche im Börsenhandel nicht nur wichtig, sondern essenziell sind. So verliert man in dem breiten Angebot und den vielen Daten nicht den Überblick.

Das Thema Geld

Natürlich geht man davon aus, dass man erfolgreich an der Börse sein wird. Dies ist ja auch gut und muss das Ziel eines Investments sein, sonst bräuchte man es ja auch nicht vornehmen. Trotzdem sollte man nicht auf die Idee kommen Barvermögen zu investieren, dass eigentlich für das Bestreiten des Lebensunterhalts gedacht ist, beziehungsweise benötigt wird.

Denn, es kann an der Börse immer auch der Verlust drohen. Denn im Fall des Verlustes sollte es nur Geld betreffen, das angespart wurde und nicht solches, dass eigentlich für den Lebensunterhalt benötigt wird. Diese Regel ist wichtig und es gilt sie unbedingt zu beachten!

Die Risikoverteilung

Die zweite Regel ist nicht minder wichtig, sorgt sie doch dafür, dass im Falle eines nicht erfolgreichen Investments die Folgen abgemildert werden. Aber der Reihe nach. Jedes Investment ist mit einem gewissen Risiko verbunden. Es können unvorhergesehene Ereignisse die Märkte bewegen, was in der Regel besonders dann große Auswirkungen auf eine Aktie hat, wenn ein bestimmter Wirtschaftszweig betroffen ist zu dem dieses Unternehmen beziehungsweise die Aktie gehört. Und genau hier setzt die zweite Regel an. Es gilt das Risiko eines solchen Kursverlustes zu streuen. Insoweit spricht man in der Fachsprache von Risikostreuung. Diese Risikostreuung ist sehr einfach zu bewerkstelligen, indem man einfach in verschiedene Aktien investiert.

Auch hierzu gibt es eine Faustregel. So wird empfohlen, dass man mindestens 10 verschiedene Aktienwerte im Depot vorhalten sollte, um einen effektive Risikostreuung zu erreichen. Natürlich lässt sich auch dann das Risiko noch weiter verringern, indem man auch noch in andere Anlageformen investiert, Dies können Anleihen sein, aber auch Immobilien sind eine gute Anlageform. V

iele Anleger investieren beispielsweise in Gold, da sie es für die wertstabilste Anlageform halten, die sogar dann noch steigt, wenn der Wirtschaftskreislauf zusammenbricht. Eine Risikoverteilung ist also nicht sonderlich schwer zu realisieren und schütz das investierte Vermögen. Zwar nicht vollumfänglich, sonst wäre ja das gesamte Investment risikolos, aber es verhindert im Fall der Fälle den Totalverlust. Ein sehr guter Nebeneffekt ist natürlich auch, dass man schnell Investments auflösen kann, wenn man beispielsweise kurzfristig über einen gewissen Betrag verfügen muss.

Die Zeit

Nirgendwo ist das Phänomen schnell reich werden zu wollen besser zu beobachten als an der Börse. Schnelle Investitionen, am besten durch Daytrading oder noch kürzere Handelssequenzen garantieren den vermeintlichen Reichtum in kurzer Zeit. Wenn dies so einfach wäre, dann würden im Umkehrschluss die Gesellschaft nur noch aus reichen Menschen bestehen.

Das dies mit Nichten der Fall ist, dürfte wohl klar sein. Oft endet ein solcher Ausflug an die Börse mit einem Totalverlust, da Aktienkurse im Nahbereich nur schwer oder gar nicht vorherzusagen sind. Selbst professionelle Anleger haben enorme Schwierigkeiten eine kurzfristige Prognose von Kursen zu treffen. Auch sind bei diesen sehr kurzfristigen Investments die Handelsgebühren sehr hoch, sodass dadurch schon ein oft nur schwer zu realisieren ist.

Aus diesem Grund speilt Zeit eine entscheidende Rolle. Natürlich ist es auch durch immer neue Finanzprodukte, wie etwa CFD’s, dem Forexhandel und den verschiedenen Hebelprodukten möglich, sehr kurzfristig zu investieren. Aber auch hier besteht das Risiko eines Totalverlustes, gerade als Neuling in diesem Bereich.

So endet der Traum vom schnellen Geld an der Börse oft ebenso schnell wie er begonnen hat. Daher gilt es das absolute Gewinnstreben in den Hintergrund zu stellen und eher auf langfristigen Investitionen zu setzen. Dadurch ergeben sich tatsächlich bessere Chancen und der Verlust des Investments wird in der Regel nicht erfolgen. Denn ein langfristiger Anlagezeitraum hat deutlich größere Chancen, um an der Börse Geld zu verdienen, las dies kurzfristige Investments haben.

Diese These kann man auch sehr einfach überprüfen. Ein gerne verwendetes Beispiel ist die Tatsache, dass jemand der in den 1960er Coca Cola Aktien gekauft hat, heute über ein nicht unerhebliches Vermögen verfügen würde. Schaut man sich den deutschen Leitindex DAX an, so wird einem schnell klar weshalb dies so ist. Dieser ist hat sich in den zurückliegenden 40 Jahren ver-20-facht.

Auch hier gab es Einschneidende Ereignisse, wie zu Beispiel die Finanzkrise oder zu Beginn der 2000er die Blase der Internetunternehmen. Aber die Kurse haben sich immer wieder erholt und sind weiter gestiegen. Daher ist es beinahe die größte Herausforderung als Investor, dass man in diesen Zeiten ruhig bleibt und nicht aus Angst zu verlieren sein Investment auflöst. Auch die Aktienkurse erholen sich und werden weiter steigen, wie sie dies auch die letzte 40 Jahre getan haben.

Aus diesem Grund ist die Regel eines langfristigen Investments ebenfalls zu beachten. Dabei ist es aber nicht ausreichend, sich in irgendeine Aktie langfristig zu investieren. Es sollte schon darauf geachtet werden, dass es sich um ein starkes und zukunftsträchtiges Unternehmen handelt, welches auch eine Krisenzeit überstehen kann. Dann steht dem Erfolg an der Börse nichts mehr im Wege.

Wissen ist Erfolg

Wie in anderen Bereichen des Lebens auch, ist es unheimlich wichtig sich Wissen zu verschaffen. Begonnen haben wir ha schon, indem du dir diese Regeln zu Herzen nimmst und bereits an deinem Wissen über die Börse arbeitest. Dies ist auch gut so, denn ohne fundiertes Wissen wird es auf lange Sicht nur schwer möglich sein erfolgreich an der Börse zu handeln, auch als Privat- oder Kleinanleger.

Natürlich ist je nach dem gewählten Investment- Typ auch eine unterschiedliche Intensität des Wissen notwendig. Diese ist bei einem Investment in Aktien am höchsten. Dies ist wiederum dem Umstand geschuldet, dass hier sehr viele Faktoren auf Kurse und Märkte einwirken können und es daher auch notwendig ist sich ein umfassende Bild des Marktes zu machen.

Bei passiven Investments, wie beispielsweise bei Anleihen ist ein weniger umfassende Wissen erforderlich. Hier bedarf es keiner so umfangreichen Analyse wie dies bei Aktien beispielsweise der Fall ist. Auch bei sonstigen Anlageformen, die keinem direkten Markteinfluss unterliegen sind die Wissensanforderungen überschaubar.

Willst du im Bereich der Aktien eine Anlage vornehmen, so sei dir in jedem Fall geraten, dich intensiv mit der Materie der Börse auseinanderzusetzen. Lies dich ein, zieh Ratgeber zur Hilfe und schau dir Tutorials oder Webinare an. Viele Broker oder Anbieter von Aktiendepots bieten solche Kurse an oder verfügen über Tutorials, die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen. Nutze diese Möglichkeiten ausgiebig, dann wirst du mit Sicherheit die Freunde an der Börse so schnell nicht verlieren.

Fazit

Nicht der Tipp, der einem zugetragen wird, ist tatsächlich gut gemeint. Dies ist, wie es im normalen Leben auch der Fall ist. Man muss hinterfragen und schauen, ob dies alles so hell leuchtet wie es auf den ersten Blick den Anschein erweckt. Oftmals, und das haben wir dir im ersten Teil des Ratgebers bereits beschrieben, ist es wichtig und ausreichend sich über bestimmte Tipp Gedanken zu machen. Oft hilft der gesunde Menschenverstand bereits erheblich weiter. Wenn man sich dann noch in das Thema eingelesen hat und sich Hilfe in Form von Fachartikeln und Tutorials holt, dann wird man schnell erkennen, was gute und was schlechte Tipps sind.

Aber auch dann werden Fehler passieren. Auch hier ist es wie im realen Leben. Aus Fehlern kann man lernen, auch an der Börse. ein man die Ratschläge zum Risikomanagement beherzigt hat, dann enden Fehler auch nicht in einem Desaster, das den Totalverlust zur Folge hat, sondern man kann danach weiter an der Börse investieren und aus den Fehlern lernen.

Denn auch Erfahrung kommt nur mit der Zeit. So wie ein Investment oftmals in einem sehr langen Zeitraum stattfindet, so findet auch Erfahrung über Jahre hinweg statt. Man darf nur die Lust nicht verlieren und muss sich langsam und behutsam entwickeln, denn schnell funktioniert an der Börse nur der Verlust. Gerade dieser ist es auch oftmals, der dazu führt, dass ein Investment an der Börse dann verworfen wird.

Fest steht, wer sich beliebt, nicht allen Börsentipps blind folgt, der wir auf lange Sicht auch Erfolg an der Börse haben können. Geduld ist gefragt, aber wenn sich über die Zeit auch der erfolg einstellt und das Investment ausgebaut werden kann, dann zeigt sich auch, das man von der Erfahrung profitieren konnte.

Eines ist nämlich auch klar, die Größten der Börse haben klein angefangen und sich ihr oftmals riesiges Vermögen über Jahrzehnte aufgebaut. Dies mit Geduld, Disziplin, einem guten Risikomanagement und vor allem gesundem Menschenverstand. Sich blenden lassen von Versprechungen und Börsentipps ist leicht, aber seinen Weg diszipliniert zugehen wird am Ende zum Erfolg führen.

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