Was sind Trading-Fonds?

Fonds ohne Ausgabeaufschlag, aber mit höheren Verwaltungsgebühren. Eine Anlage in Trading-Fonds (auch No-Load-Fonds) ist z. B. bei kurzem Anlagehorizont sinnvoll.

Was sind Mischfonds?

Fonds, die je nach Marktlage sowohl in Aktien als auch in Schuldverschreibungen investieren. Anders als bei Aktien-, Renten- oder Geldmarktfonds versucht das Fondsmanagement bei gemischten Fonds, die größeren Gewinnchancen bei Aktien mit der höheren Sicherheit der Anlage in Rentenpapieren zu kombinieren. Die Anlageschwerpunkte variieren jeweils entsprechend der Situation an den Aktien- und Rentenmärkten. Dieser Zwitter unter den Fondstypen ermöglicht es den …

Was ist ein Kurszettel?

Nach Börsenschluss vorn Kursmakler herausgegebenes Verzeichnis der Kursnotierungen, das in den Tageszeitungen, aber auch von Banken und Sparkassen am Folgetag veröffentlicht wird.

Was ist der Konsortialführer (Book Runner)?

Ist zumeist ein Kreditinstitut, welches während der Emission innerhalb des Konsortium die Geschäftsführung und Vertretung übernimmt. Meistens übernimmt der Konsortialführer die größte Quote der Emission.

Was bedeutet KAAG?

Gesetz über Kapitalanlegegesellschaften, verpflichtet Investmentgesellschaften zur Einhaltung bestimmter Anlagegrundsätze, insbesondere im Bereich der Risikostreuung.

Was ist ein Investmentkonto?

Für den Anleger gibt es drei Möglichkeiten seine Fondsanteile zu verwahren: Bei sich selbst oder gegen Gebühr bei der Hausbank (Bankdepot) oder der Fondsgesellschaft (Investmentkonto). Das Investmentkonto ermöglicht regelmäßige oder unregelmäßige Einzahlungen, die dann in Anteile umgewandelt werden.

Was sind Finanzderivate?

Aus bekannten Anlageformen abgeleitete Anlageinstrumente. Sie weisen in der Regel ein höheres Risiko als die herkömmlichen Anlagearten auf. Zu den Finanzderivaten zählen u. a. Optionen, Optionsscheine, Covered Warrants und Futures.

Was sind Emerging-Markets-Fonds?

Investmentfonds, die ihr Vermögen vorwiegend in Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern anlegen. Schwellenländer sind Länder, die sich in der Entwicklung zwischen den Ländern der Dritten Welt und Industrieländern befinden. Sie weisen zwar hohe Wachstumsraten auf, jedoch bergen sie hohe Risiken, sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Sicht.

Was ist die Depotstimmrechtsvollmacht?

Falls ein Aktionär sein Stimmrecht auf der Hauptversammlung nicht selber ausüben will, kann er durch die Depotstimmrechtsvollmacht seine Bank oder eine andere Organisation ermächtigen, ihn auf den jeweiligen Hauptversammlungen zu vertreten und das Stimmrecht aller in seinem Depot befindlichen Aktien für ihn wahrzunehmen. Die Depotstimmrechtsvollmacht wird in der Regel für 15 Monate erteilt.

Was ist der Durchschnittskosten-Effekt?

Durch regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge erhält der Anleger aufgrund der schwankenden Kurse unterschiedlich viele Anteile eines Fonds. Dies hat den Vorteil, dass der Anleger zu einem günstigeren Durchschnittspreis kauft, als bei regelmäßigem Kauf einer bestimmten Stückzahl von Anteilen im selben Zeitraum. Gerade bei stark schwankenden Kursen, wie z. B. Aktienfonds tritt dieser Vorteil besonders zu tage.

Was ist die BVI-Methode?

In Deutschland die am häufigsten angewandte Methode zur Berechnung der Performance eines Aktienfonds.

Was bedeutet BVI?

Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaften (Sitz: Frankfurt/Main). Dachverband der deutschen Investmentgesellschaften. Er prüft die Qualifikation seiner Mitglieder.

Was bedeutet Minimum-Size?

Die Stückzahl, für die der Emittent die aktuell gestellte Geld-Brief-Spanne eines Optionsscheins garantiert. Überschreitet eine Order die Minimum-Size, so wird in der Regel der Spread ausgeweitet, so dass man beim Kauf mehr bezahlen bzw. beim Verkauf einen niedrigeren Kurs erhält.

Was ist ein maximaler Spread?

Ein bei der Neuemission festgelegter absoluter Spread, den der Emittent beim Stellen seiner Geld-Brief-Spanne an der EUWAX oder auf XETRA niemals überschreiten darf.

Was ist das Laufzeitende?

Der letztmögliche Tag zur Ausübung des Optionsrechts. Nach diesem Datum erlischt das Optionsrecht und der Optionsschein verfällt wertlos. Der Handel eines Optionscheins an der Börse endet meist bereits etwa eine Woche vor Laufzeitende.

Was ist das jährliches Aufgeld in %?

Aufgeld in % geteilt durch Restlaufzeit in Jahren. Aufgrund der besseren Vergleichbarkeit der Scheine untereinander sollte bei der Auswahl eines Optionsscheins immer das jährliche Aufgeld verwendet werden.

Was ist das Citibank Automatic Trading System (CATS)?

Elektronisches Handelssystem für Optionsscheine, auf das inzwischen auch andere Emittenten zurückgreifen. Mehrere Online-Broker sind inzwischen an CATS angeschlossen, so dass Optionsscheine der angeschlossenen Emittenten direkt elektronisch mit dem Emittenten außerbörslich handelbar sind.

Was ist das Aufgeld in % bei Optionsscheinen?

Mehrbetrag in % bezogen auf den aktuellen Optionsschein-Kurs, der beim Kauf/Verkauf des Basiswertes über den „Umweg“ Optionsscheine gegenüber dem direkten Kauf/Verkauf des Basisinstruments zusätzlich aufgewendet werden muss.

Was sind Zulassungsformen?

An der Wiener Börse besteht für Wertpapiere die Möglichkeit, zum Handel im Amtlichen Handel oder im Geregelten Freiverkehr zugelassen zu werden; weiters besteht die Möglichkeit der Einbeziehung von Wertpapieren in den Dritten Markt.

Was ist der Zulassungsantrag?

Der Antrag auf Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel muss vom Emittenten und der konsortialführenden Bank gemeinsam bei der Börse eingereicht werden. Der Zulassungsantrag muss u. a. den Namen des Wertpapiers, die Gesamtnominale, die Stückelung etc. sowie den Prospekt enthalten. Aus diesen Informationen soll hervorgehen, ob das Wertpapier die Zulassungskriterien für das gewählte Börsensegment erfüllt.

Was ist eine Wertpapiersammelbank?

Die Wertpapiersammelbank in der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) ist die zentrale österreichische Verwahrstelle für Wertpapiere.

Was ist die Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (WPDL-RL)?

Enthält v. a. Vorschriften über die gegenseitige Anerkennung der Aufsicht über Wertpapierfirmen. Ermöglicht es inländischen Zweigniederlassungen von in einem Mitgliedsstaat des EWR zugelassenen EU-Wertpapierfirmen, ohne besondere bankenbehördliche Bewilligungen geschäftlich tätig zu werden.

Was ist die Volatilitäsberechnung?

Die Volatilitätsunterbrechung ist ein spezieller Schutzmechanismus am Xetra-Handelssystem zur Erhöhung der Preiskontinuität. Ergibt sich im Fließhandel ein potentieller Aktienkurs, der außerhalb eines vordefinierten Preisbandes liegt, so wird eine Volatilitätsunterbrechung in Form einer Auktion eingeleitet.

Was ist der Vienna Dynamic Index (VIDX)?

Der ViDX repräsentiert die Kursentwicklung der an der Wiener Börse notierten Wachstums- und/oder Technologieunternehmen und setzt sich ausschließlich aus Fließhandelswerten zusammen. Ausgangspunkt für die Berechnung des ViDX ist der 3. Januar 2000 mit 1.000 Punkten.

Was ist ein Time Spread?

Kombinierte Optionsstrategie, bei der Optionen vom gleichen Optionstyp mit gleichen Ausübungspreisen, aber mit unterschiedlichen Laufzeiten gleichzeitig gekauft und verkauft werden. Man unterscheidet Long Time Spread, der auf zukünftig steigende Kurse des Basiswertes, und Short Time Spread, der auf sinkende Kurse des Basiswertes ausgelegt ist.

Was ist ein synthetische Position?

Eine durch Kombination von Basiswert-, Futures– und/oder Optionspositionen nachgebildete Grundposition. Long Call kombiniert mit Short Put (= synthetisiert) Long Basiswert.