Was ist eine Tagesanleihe?

Jederzeit kündbare Einlagen privater Kunden bei der Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland. Private Sparer können nicht nur bei einer Geschäftsbank Tagesgeldkonten einrichten sondern auch beim Bund Tagesanleihen zeichnen und so von den dafür gezahlten Zinsen profitieren. Das Geld steht bei Bedarf rasch wieder zur Verfügung. Da der Bund als Schuldner hinter den Tagesanleihen steht, sind sie ebenso sicher wie Bundesanleihen. Die tagesaktuellen Zinsen werden täglich in den Kurs eingerechnet und verzinsen sich dadurch gleich mit (Zinseszinseffekt). Das steigert die Rendite und bietet damit einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Tagesgeldkonten, die ihre Zinsen in der Regel vierteljährlich zahlen. Als Einlage ist jeder Betrag zwischen 50 und 250.000 Euro möglich.

Um Tagesgeldanleihen zu zeichnen, müssen interessierte Anleger ein Konto bei der Finanzagentur einrichten. Es ist gebührenfrei und kann auch mit Schatzbriefen und anderen Bundeswertpapieren gefüllt werden. Das Schuldbuchkonto lässt sich vom heimischen PC aus in wenigen Schritten eröffnen.

Ähnlich wie der Kauf ist bei plötzlichem Geldbedarf ein Verkauf von Anteilen jederzeit kurzfristig möglich. Auch private Bankkunden können sich ein Tagesgeldkonto anschaffen, das entweder von der eigenen Hausbank oder einem anderen Institut angeboten wird. Es kostet nichts und bringt im Gegensatz zu Girokonto Zinsen bzw. höhere Zinsen. Die Überweisungen vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto und umgekehrt sollten innerhalb der Hausbank binnen 24 Stunden erledigt sein. Das Geld steht also bei Bedarf rasch zur wieder zur Verfügung.

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