Fonds versteuern: Wie werden Fonds besteuert?

Ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung eines Investmentfonds sind die Erträge eines Fonds und deren steuerliche Behandlung. Doch wie genau muss ein Fonds versteuert werden? Genau diese Frage möchte ich in diesem Artikel etwas näher behandeln.

Spekulationssteuer

Das Fondsmanagement muss auf die Spekulationsfrist keine Rücksicht nehmen, da Veräußerungsgewinne durch Kursunterschiede zwischen Kauf- und Verkaufskurs innerhalb des Fonds steuerfrei bleiben.

Dagegen gilt bei dir als Privatanleger die Spekulationsfrist, wenn du Investmentanteile kaufst und diese innerhalb eines Jahres wieder verkaufst. Allerdings gilt dies nicht, wenn du die Freigrenze von 801 € realisiertem Kursgewinn nicht erreicht hast.

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Dividenden und die Kapitalertragsteuer

Die Dividendenausschüttungen von Aktiengesellschaften sind eine weitere Ertragsform bei Aktienfonds. Nach der aktuellen Steuergesetzgebung werden hier künftig bei Fonds direkt die Kapitalertragssteuer (KESt) in Höhe von 25 % zuzüglich des Solidaritätszuschlags belastet. Die KESt-Zahlungen des Fonds können allerdings im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuererklärung auf die persönliche Steuerlast angerechnet werden.

Die ertragssteuerlichen Angaben müssen bei der Ausschüttung und im jährlichen Rechenschaftsbericht angegeben werden.

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