Vorteile von Fonds: Warum du in Fonds investieren solltest!

„Mein Haus, mein Auto, meine Fonds …“ Immer mehr Anleger plündern das gute alte Sparbuch und legen ihr Vermögen in Wertpapiere an, die nicht nur die Inflationsrate decken. Am beliebtesten sind Investmentfonds. Darin vermehrt sich das Geld relativ sicher. Und je nach Fonds können sich die Erträge sehen lassen. Aber warum gerade ein Fonds? Diese Fragen werden dir in diesem Artikel beantwortet.

Die Fondsidee

Einen Fonds kann man nicht sehen oder anfassen wie Geld. Aber man kann ihn sich vorstellen wie ein großes Fass. Viele Sparer legen zu verschiedenen Zeiten verschieden hohe Geldbeträge zusammen – fertig ist der Fonds. Das angesammelte Geld in dem Fass, muss natürlich gut verwaltet werden. Diese Aufgabe übernimmt ein professioneller Fondsmanager einer Kapitalanlagegesellschaft. Er entscheidet je nach Ausrichtung des Fonds, wann und zu welchem Preis Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Immobilien gekauft oder verkauft werden. Zu welchem Zeitpunkt und mit wieviel Geld man sich an einem Fonds beteiligt – sich also Fondsanteile kauft – entscheidet jeder selbst.

Welche Fondskategorien gibt es?

  • 1. Geschlossene und offene Fonds:
    • Geschlossene Fonds: Diese Fonds geben nach dem „Closed-End-Prinzip“ nur eine begrenzte Anteils-Anzahl über eine limitierte Anlagesumme aus. Ist das Volumen erreicht, wird der Fonds geschlossen. Man kann keine Anteile mehr erwerben. Die Gesellschaft muss die Anteile im Gegensatz zu offenen Fonds nicht zurücknehmen. Verkaufen kann man die Anteile nur an Dritte oder an der Börse. Der jeweilige Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Diese Fonds eigenen sich nicht für den „normalen Gebrauch“. Als Normalanleger solltest du daher nur in Investmentfonds – die sogenannten „Offenen Fonds“ investieren.
    • Offene Fonds: In offene Fonds können nach dem „Open-End-Prinzip“ unbegrenzt viele Anleger investieren. Je nach Nachfrage werden neue Anteile ausgegeben und abgegebene Anteile zurückgenommen. Die Fondsgesellschaft kann die Anteilsausgabe zeitweise beschränken, aussetzen oder endgültig einstellen. Die in Deutschland aufgelegten Wertpapierfonds sind meist offene Fonds. Die Gesellschaft ist verpflichtet, deine Anteile jederzeit zum jeweils offiziellen Rücknahmepreis zurück zu nehmen.
  • 2. Publikumsfonds und Spezialfonds:
    • Anteile an Publikumsfonds kann jeder kaufen. Spezialfonds sind dagegen nur institutionellen Anlegern vorbehalten. Das sind beispielsweise nichtnatürliche Personen wie Pensionskassen, Versicherungen und Sozialversicherungsträger.

Brauche ich einen Fonds?

Ein Fonds ist nicht lebenswichtig. Wenn du mit ca. 2 % Zinsen zufrieden bist, die dir beispielsweise ein Sparbuch bringt, ist das in Ordnung. Ärger dich dann aber nicht, wenn in 5 Jahren aus 100 Euro nur ca. 110 Euro geworden sind. Bei einem mittelmäßigen Fonds, der vielleicht nur 10 % durchschnittlich im Jahr erwirtschaftet, hättest du nach 5 Jahren ca. 160 Euro auf der Hand. Was ich damit sagen will: Mit einem guten Fonds kannst du viel mehr ansparen als mit einem Sparbuch und du brauchst fast nichts dabei zu tun. Das haben auch schon eine ganze Menge Leute gemerkt und legen zunehmend immer mehr Geld in Fonds an.

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Beispiel: Die Rente ist nicht sicher. Das gibt auch die Regierung zu und unterstützt Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge. Aber wo ist mein Geld sicher und bringt zudem Gewinn? Ein Fonds bietet sich dafür sehr gut an.
Die Alternative (und bis heute die häufigere Anlageform) ist die Kapitallebensversicherung. Ein Vergleich dieser beiden Sparformen lohnt sich:

Gehen wir davon aus, dass die Kapitallebensversicherung ca. 6 Prozent und der Fonds durchschnittlich 12 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. Wenn wir heute 100 Euro monatlich 20 Jahre lang sparen, dann würden wir bei der Kapitallebensversicherung nach 20 Jahren ca. 46.000 Euro erhalten. Bei dem Fonds bekämen wir ca. 92.000 Euro ausgezahlt – ungefähr das Doppelte.

Und was macht die Versicherungsgesellschaft mit unserem Geld in den 20 Jahren? Aufs Sparbuch kommt das bestimmt nicht – es wird u. a. in Fonds „geparkt“, die auch rund 12 Prozent zulegen. Du bekommst davon aber nur 6 Prozent ab! Die aber auf alle Fälle, auch wenn der Fonds minus macht. Also bezahlst du bei der Versicherung das Risiko mit. Wenn du dich jedoch ein wenig informierst um in Sachen Fonds mitreden zu können, kannst du dir eine Versicherung sparen. Ein weiterer Vorteil ist die ständige Verfügbarkeit. Du kannst bei offenen Fonds täglich an dein Erspartes!

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