Covered Warrant

Covered Warrants (= „Gedeckte Optionsscheine“) waren ursprünglich eine spezielle Form der Naked Warrants, bei dem beim Emittenten ein bestimmter Deckungsbestand im Basiswert erforderlich war. Inzwischen werden Covered Warrants und Naked Warrants synonym verwendet.

Covered warrants sind durch bereits hinterlegte Werte gedeckte Optionsscheine, durch die der Käufer dieser Scheine das Recht erhält, bis zum Verfalltermin den zugrundegelegten Basiswert zu einem bestimmten, in den Optionsbedingungen festgelegten Preis zu erwerben. Der Emittent solcher Scheine ist im Unterschied zu den üblichen Optionsscheinen nicht das Unternehmen selbst, auf welches sich das Optionsrecht bezieht, sondern eine Bank, die die entsprechenden Stücke des Basiswerts, also etwa die Aktien, in ihrem Depot hält. Die Laufzeit solcher Scheine ist in der Regel auf ein bis eineinhalb Jahre begrenzt, wodurch der Emittent dieser Scheine sein eigenes Risiko einschränken will. Das durchschnittliche Aufgeld für solche Scheine liegt aufgrund ihrer vom Markt bezahlten Attraktivität weit über dem durchschnittlichen Aufgeld vergleichbarer Optionsscheine.

Auf diese Weise ist es möglich, auf indirektem Weg Optionsscheine auf Aktien von Unternehmen zu erwerben, die selbst nicht geneigt sind, solche Scheine durch Auflegung entsprechender Optionsanleihen auszugeben.

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